Mit Homöopathie Besserung auf ganzer Linie

Homöopathie ist umstritten.

In England stellten sich 2010 in mehreren Städten Aktivisten vor Apotheken auf und schütteten sich massenweise Arsen in Form von Arsenicum album Globuli in den Rachen. Nichts passierte, jedenfalls hat sich keiner vergiftet. Das sollte der Beweis dafür sein, dass Homöopathie nicht funktionieren kann.

Und doch funktioniert sie.

Sie wirkt obwohl oder gerade weil die Ausgangssubstanzen hoch verdünnt, potenziert und dynamisiert werden. Arzneilich wirksam werden die Mittel erst, wenn Mittel und Potenzstufe exakt zu einem Menschen und seinen Symptomen passen, seien dies körperliche oder seelische Beschwerden.



Ihre Zeit - Ihr Konstitutionsmittel

Um unter den Tausenden von Mitteln die eine homöopathische Arznei zu finden, die einem Menschen künftig bei ganz unterschiedlichen Beschwerden rasch helfen wird, bedarf es eines gründlichen Erstgesprächs und einer genauso gründlichen Auswertung desselben.

Richtungsweisend sind dabei oft weniger die akuten körperlichen Symptome als das „Wesen“, die Vorlieben und Abneigungen.

Unter den Mitteln, die den Eigenheiten und Symptomen zugeordnet sind, findet sich ein größter gemeinsamer Nenner. Es ist das persönliche Konstitutionsmittel.

Dieses Mittel beendet oft einen Leidensweg.



Homöopathische Operationsbegleitung

Wenn eine Operation ansteht, sei sie geplant oder spontan, ist nicht immer Zeit für ein umfassendes Beratungsgespräch. Die Mittelwahl in der homöopathischen Operationsbegleitung orientiert sich dann an den vorherrschenden Ängsten und Gemütsspannungen und natürlich an konkreten Beschwerden. Das kann beispielsweise eine Wucherung sein, entzündliche innere Prozesse, ein akuter Zahnherd, ein Bruch, ein Schnitt. Mit homöopathischer Operationsbegleitung kann ein Eingriff nicht verhindert werden. Aber er wird leichter zu bewältigen: Die Haltung wird befreiter, Selbstheilungskräfte werden aktiviert, Narkosen besser vertragen und der Heilungsprozess wird insgesamt unterstützt.


Isopathie, Spagyrik, anthroposophische Medizin

Alle drei Verfahren sind mit der Homöopathie verwandt.

Während in der Homöopathie die Ausgangssubstanz eines Arzneimittels direkt verwendet und "verrieben" wird (beispielsweise eine Ringelblumenblüte) wird sie in der Spagyrik zunächst verascht, und die Asche, bzw. die Essenz aus ihr, wird weiter potenziert bzw. dynamisiert.
Die Isopathie setzt vielfach Nosoden ein, also homöopathisierte Krankheitserreger.
Die anthroposophische Medizin betrachtet die Seinsebene eines Menschen und seiner Erkrankung: Den Körper selbst als physischer Leib, den Ätherleib oder den Astralleib. Entsprechend wird die passende homöopathisierte Arznei ausgewählt, in der nicht immer die gesamte Ausgangssubtanz enthalten ist, sondern nur ein Anteil daraus (z. B. für Apis mellifica nicht die Biene, sondern ihr Stachel oder "Gift").